Citrin kommt in der Natur nur sehr selten vor und wird nur an sehr wenigen Orten abgebaut. Hier bei KLENOTA gehört der Citrin zu den beliebtesten gelben Edelsteinen und sie können aus einer sehr vielfältigen Bandbreite auswählen - von sehr hellem Gelb über orangefarbene Töne bishin zu braunen Citrinen mit einem Hauch von Rot. Den beliebtesten Farbton hat der sogenannte Madeira Citrin, der durch honiggold-orange bis rotbraune Töne besticht. 

Im KLENOTA Schmuckatelier wird ausschließlich natürlicher Citrin von geprüften Händlern verarbeitet und die Qualität der Steine zusätzlich durch ein Authentizitätszertifikat bestätigt, das Sie zu jedem KLENOTA-Schmuckstück erhalten. Jeder Citrin ist einzigartig und aus diesem Grund wird auch jeder Stein mit besonderer Sorgfalt behandelt. Bevor unser Schmuck den Weg zu Ihnen nach Hause findet, wird er von verschiedenen Experten begutachtet, um ein exzellentes Resultat zu garantieren. Wenn Sie sich bei der Auswahl von Citrin-Schmuck unsicher sind, berät unser Gemmologe Sie gerne und zeigt Ihnen, wie Sie den Stein richtig pflegen.

Woher stammt der Citrin?

In Europa werden Citrine in Russland, Spanien und Frankreich gefunden. Doch mit etwas Glück kann der honiggelbe Stein auch etwas näher, nämlich in Mähren, gefunden werden - doch das Vorkommen dort ist nicht sehr groß. Etwas weiter weg findet man Vorkommen in Madagaskar oder Brasilien

Citrin war ursprünglich als gelber Quarz bekannt. Sein heutiger Name wurde ihm 1556 vom deutschen Metallurgen Georg Bauer in seiner Publikation über Edelsteine und Schmuck gegeben. Das Wort stammt vermutlich von dem Französischen Wort für Zitrone oder dem Lateinischen citrus.

Citrin Halskette mit Weißgold - KLENOTA  Halskette mit Citrin und kleinem Diamanten in Gelbgold - KLENOTA

Schon in der Antike war der Citrin ein absoluter Star

In der Antike glaubte man, dass der Citrin seinen Träger vor bösen Gedanken und Schlangengift schützen könne. In Ägypten wurden sie als Sonnensteine angebetet und in China galten Citrine als Erfolgsbringer - chinesische Kaiser trugen sie, weil sie glaubten, Citrine würden ihre Gedanken schärfen. In Griechenland erfreuten sich Citrine in der hellenistischen Zeit großer Beliebtheit und wurden als Dekoration genutzt. 

Doch Citrin kam nicht nur in der Schmuckherstellung zum Einsatz - Griffe von Dolchen und Schwertern wurden im Schottland des 17. Jahrhunderts beispielsweise häufig mit Citrinen verziert. Eine weitere schottische Spezialität waren Citrin-Nadeln, die benutzt wurden, um Kilts zu schmücken. 

Citrin-Broschen waren im Lauf der Zeit ebenfalls immer wieder populär. Beispielsweise sind heute noch einige solche Stücke aus dem viktorianischen Zeitalter erhalten. In diesen Broschen ist der Citrin häufig oval geschliffen und der eindeutige Star des Ensembles. 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Schönheit der Citrine zum Teil des Art déco Designs. Viele Filmstars besaßen feinst gearbeiteten Schmuck mit Citrinbesatz. Zu ihnen zählte auch Greta Garbo, die sogar eine Cirin-Sammlung besaß und diese oft zur Schau trug - mit dem Resultat, dass sich die Verkaufszahlen dieser Steine überschlugen.

 Citrinschmuck aus 14 Karat Gold in Gelbgold

Der Citrin unter dem Mikroskop

Wie Amethyst, Bergkristall oder Rauchquarz ist der Citrin eine Variante von Niederquarz und auch dementsprechend hart. Die Härte eines Citrin entspricht einer sieben von zehn auf der Mohs’schen Härteskala. Sie kristallisieren im hexagonalen System, spalten nicht und haben einen ungleichmäßigen bis conchoidalen Bruch und einen weißen Strich. 

Ihr Glanz ist glasig und sie sind normalerweise transparent bis durchscheinend. Citrine sind sehr stabile, wetterbeständige Steine, weswegen sie manchmal während der Feldernte oder in Flussschwemmungen gefunden werden können. Sie kristallisierten ursprünglich aus Flüssigkeit in Hohlräumen, die sich nach dem Erstarren von Lava bildeten.

Lange Zeit wurde angenommen, dass Eisen hinter der schönen gelben Farbe der Citrine steckt - das gleiche Metall, das für die violette Farbe in Amethysten verantwortlich ist. Heutzutage wird allerdings eine andere Theorie bevorzugt, die besagt, dass Aluminium für die Farbgebung zumindest einiger Citrine verantwortlich ist. Diese Idee wird durch die Tatsache gestützt, dass Eisen Mineralien für gewöhnlich orange und nicht gelb oder gelbgrün färbt, wie dies bei echten natürlichen Citrinen der Fall ist.

 Goldring mit zentralem Citrin und seitlichen Diamanten - KLENOTA  Armband mit Citrin in Gelbgold - KLENOTA

Eigenschaften eines Citrin: positive Energie, Beruhigung und Wohlstand

Citrine werden häufig auch Steine des inneren Friedens genannt. Ihnen werden große Mächte zugeschrieben, unter anderem reinigende Eigenschaften, die Fähigkeit negative Energien zu zerstreuen und die Fähigkeit Sonnenenergie zu speichern. Diese Eigenschaften befreien seinen Träger von traurigen Gedanken, bringen Licht in den grauen Alltag und stärken das Selbstbewusstsein und den positiven Ausblick. Angeblich sind sie besonders für Banker, Kassiere und Händler geeignet, da sie Reichtum und Wohlstand anziehen. Auch für Sportler und Fitness Trainer sollen von dem Stein profitieren, während Menschen mit cholerischem Temperament und Liebhaber von Klatsch und Tratsch sich eher fern halten sollten, da Citrine in ihnen auch Aggressionen hervorrufen können.

Die verschiedenen Farbtöne der Citrine haben verschiedene Eigenschaften. So sind hellgelbe Kristalle zuträglich für Kommunikation und versprechen einen guten Start für eine neue Beziehung. Gelbe Citrine helfen vor allem Beziehungen, die schon länger bestehen, denn sie helfen dabei, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Citrine in dunklerer Färbung wiederum helfen ihren Trägern Durchsetzungsvermögen und Stärke zu zeigen, sowie präzise zu handeln. Goldfarbene Citrine sind ein Symbol für Reichtum und sollen Glück, Kraft, Zufriedenheit, Enthusiasmus und Erfolg bringen. 

Der Citrin ist, gemeinsam mit dem Topas, der Geburtsstein des Monats November. Wenn Sie jemandem ein Geschenk zum Hochzeitstag machen möchten, so ist der Citrin das traditionelle Geschenk zum 13. Hochzeitstag. Er ist außerdem das Symbol des Sommerbeginns und passt somit auch besonders gut zu Menschen, die am Anfang des Sommers ihren Geburtstag haben. Gelbe Citrine sind zudem perfekt für alle Krebsgeborenen, während goldene Töne besser zu Löwen passen.

 Goldkette mit Citrin und Blatt in Gelbgold - KLENOTA

Schmuck, der mit Citrinen erstrahlt

Der Citrin ist ein seltener, edler und zarter Stein. Besonders wertvoll sind die dunkleren Farbtöne, bei denen das Gelb fast schon orange oder braun erscheint. Citrine werden anhand ihres Farbtons in verschiedene Kategorien geteilt: “Gelber Citrin”, “Goldener Citrin”, der sehr begehrte “Madeira Citrin” (dieser stammt aus Brasilien und hat einen satten gold-orangen bis rot-braunen Farbton), “Feuer Citrin” (dieser hat einen wunderbar tiefen Orange-Ton mit braunen und roten Untertönen) und “Palmeira Citrin”, ein feurig orangefarbener Stein. 

Citrine kommen am besten in Kombination mit klassischem Gelbgold zur Geltung, aber auch mit Weißgold lässt er sich wunderbar kombinieren. Das Schöne an Citrinen ist, dass sie sich auch herrlich mit anderen Steinen ergänzen lassen - wie etwa Diamanten, die neben einem Citrin wunderbar funkeln. 

Citrin kann auf vielfältige Weise geschliffen werden, denn sie sind sehr hart und haben wenige Einschlüsse. In der KLENOTA Schmuckkollektion finden Sie traditionelle runde oder ovale Schliffe, sowie tropfenförmige Designs. Wenn Sie quadratische Schliffe mögen, werden Sie Ringe und Anhänger mit Citrinen im Smaragd- oder Kissenschliff lieben. Für Liebeserklärungen sind aber auch Anhänger und Ringe in Herzform immer eine ausgezeichnete Wahl.

 Citrin-Ohrringe aus gelbem 14 Karat Gold - KLENOTA Goldene Citrinohrringe in Form eines Herzens - KLENOTA

Vorsicht: heimliche Amethysten

Auf dem Markt finden Sie häufig Steine mit einem bestimmten Orange-Ton, die als „Citrine“ verkauft werden. Tatsächlich handelt es sich hierbei allerdings nicht um Citrine, sondern um Amethysten, die solange auf hohen Temperaturen erhitzt werden, bis sie ihre violette Farbe verlieren und orange werden. 

Ein weitere Trick besteht darin, Citrinkristalle zu mahlen und neu zusammenzusetzen. Auch Quarze und Amethysten werden häufig auf diese Weise ausgebessert. Es ist allerdings relativ einfach, diese Kristalle zu erkennen - sie sind perfekt. Die Kristalloberfläche ist vollkommen glatt und poliert, die Kanten in keinster Weise beschädigt, sondern im Gegenteil messerscharf. Häufig werden diese Kristalle auch in unnatürliche Formen geschliffen, um sie attraktiver zu machen - auch wenn ein Stein in der Natur niemals so vorkommen würde. 

Ein weiterer Stein, der oft fälschlicherweise für Citrin gehalten wird, ist der Zitronenquarz. Dies ist ein bestrahlter Quarz, der durch diese Behandlung eine ähnliche Farbe wie der Citrin annimmt.

So pflegen Sie Ihren Citrin-Schmuck richtig

Genau wie Amethysten sollten Citrine direktem Sonnenlicht nicht zu lange ausgesetzt werden, da ihre Farbe sonst an Strahlkraft verlieren kann. Ansonsten müssen Sie sich nicht zu viele Gedanken machen. Sie spalten nicht und sind deshalb nicht so leicht zu beschädigen wie etwa Smaragd oder Topas.

 

 Halskette mit Citrin und Olivin in Gelbgold - KLENOTA  Citrin Ohrstecker in Gelbgold - KLENOTA

Interessantes über den Citrin: Der zauberhafte Ametrin

In der Natur verschmelzen Citrine manchmal mit Amethysten und bilden einen zweifarbigen Edelstein in gelb und violett. Diese Steine werden Ametrine genannt. Wenn Sie also beide Farben lieben und sich nicht für einen Citrin oder einen Amethysten entscheiden können, ist dies ihre einmalige Chance, beide in einem einzigartigen Stein vereint zu sehen. 

Übrigens, wussten Sie, dass der größte Citrin der Welt eindrucksvolle 20 200 Karat wiegt und eine Größe von 20 x 15 x 10 Zentimeter aufweist? Er trägt den Namen Malaga und stammt aus Brasilien, wo er 1990 abgebaut wurde (geschliffen wurde aber erst 19 Jahre später). Abgesehen von seinem wunderschönen sonnigen Farbton, besticht der Malaga-Citrin durch besondere Reinheit und Transparenz.