Die Farbe Rot strahlt Stärke, Energie und Eleganz aus. In Schmuckstücken zieht sie sofort die Blicke auf sich und verleiht jedem Outfit Glanz und Selbstbewusstsein. Kein Wunder also, dass rote Edelsteine ​​zu den beliebtesten Schmucksteinen zählen. Ihre Farbtöne reichen von hellem, fast rosafarbenem Rot bis hin zu tiefem Burgunderrot oder sogar Violett, und jeder Stein hat seinen ganz eigenen Charakter. Zu den beliebtesten roten Steinen gehören Rubine, Granate, Spinelle und Rhodolithe. Schauen wir sie uns nun einzeln an.

Der Rubin: Der König aller roten Steine

Rubine gehören zu den ältesten Edelsteinen der Menschheit. Sie werden seit dem 6. Jahrhundert in Burma (dem heutigen Myanmar) abgebaut, und ihr Name leitet sich vom lateinischen Wort „rubeus“ ab, was rot bedeutet. Seit jeher wird diese Farbe mit Leidenschaft, Verlangen und einem feurigen Temperament, aber auch mit Energie und Liebe in Verbindung gebracht. 

Wie ihr blauer Verwandter, der Saphir, gehört der Rubin zur Korundfamilie und steht in der Härteskala direkt hinter dem Diamanten. Einer seiner größten Vorteile ist sein lang anhaltender Glanz, den er auch nach vielen Jahren behält. Trotzdem ist es ratsam, Rubine mit Vorsicht zu behandeln – sie können kleine Risse und Einschlüsse aufweisen, die sie anfälliger für Druck oder plötzliche Temperaturschwankungen machen.

Rubine besitzen eine außergewöhnlich warme Ausstrahlung, besonders in Gelbgold gefasst. In Weißgold hingegen entfalten sie einen markanten Kontrast und eine besondere Tiefe. Eine außergewöhnliche Kombination, die Schmuckstücken einen Hauch von Noblesse verleiht, ist ein Rubin, umgeben von klaren Diamanten. Rubinschmuck gibt es in vielen Formen, von verspielten Herzen bis hin zu funkelnden Prachtstücken, doch er strahlt stets eine Eleganz aus, die nur die drei großen Edelsteine ​​– Saphire, Rubine und Smaragde – erreichen.

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Der Granat: Ein Stein mit tschechischer Tradition

Granate nehmen in der tschechischen Schmuckkunst eine besondere Stellung ein. Ihre lange Geschichte des Abbaus und der Verwendung reicht bis ins Mittelalter zurück, als sie aufgrund ihrer vermeintlichen magischen und heilenden Eigenschaften an Popularität gewannen. Der tschechische Granatabbau konzentrierte sich traditionell auf Nordböhmen, insbesondere um die Städte Turnov und Česká Lípa. Im 19. Jahrhundert wurde der Stein zum Symbol tschechischer Schmuckkunst und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. 

Rhodolithe: Die himbeerfarbene Variante der Granate

Rhodolithe zählen zu den seltensten und edelsten Varietäten roter Granate. Sie bestechen durch ihren intensiven Glanz und ihre wunderschöne Farbpalette – von dunklem Purpurrot bis zu hellem Rosa, wobei himbeerfarbene Rhodolithe besonders begehrt sind. 

Rhodolith-Schmuck wirkt sehr edel und zugleich elegant. Ein Ring mit einem Rhodolith in Roségold harmoniert wunderbar und bringt die warmen Farbtöne des Steins perfekt zur Geltung.

Almandine: Die häufigste Granatart

Dieser dunkelrote Granat mit sanften violetten Untertönen zählt zu den häufigsten Granatarten. Benannt wurde er 1546 von Georgius Agricola, dem deutschen Gelehrten und Vater der Mineralogie. Er benannte ihn nach der antiken Stadt Alabanda in der heutigen Türkei, die damals ein Zentrum der Edelsteinverarbeitung war. Generell gilt: Je dunkler der Stein, desto höher sein Wert. 

Aufgrund ihrer Farbe eignen sich Almandine besonders gut für Schmuck im Vintage-Stil, vor allem in Kombination mit Gelbgold, das ihre warmen Töne hervorhebt.

Spinelle: Ein seltener roter Schatz

Rote Spinelle gelten oft als der verborgene Schatz unter den Edelsteinen. Jahrhundertelang ähnelten ihre intensive Farbe und ihr brillanter Glanz Rubinen so sehr, dass sie häufig verwechselt wurden. Tatsächlich ist sogar der berühmte „Schwarze Prinzenrubin“ in der britischen Imperial State Crown ein Spinell. 

Heute werden Spinelle für ihr modernes, lebendiges Aussehen und ihre exzellenten optischen Eigenschaften geschätzt. Bei KLENOTA Schmuck werden sie hauptsächlich in ihrer schwarzen Variante angeboten. Rote Spinelle sind eine seltene und außergewöhnlich elegante Wahl, und in Kombination mit Gold oder Diamanten kommen ihre Tiefe und ihr natürlicher Glanz besonders gut zur Geltung. 

Spinelle sind die ideale Wahl für alle, die einen außergewöhnlichen Stein mit Geschichte, Adel und modernem Flair suchen.

Die Kraft und Leidenschaft, die in roten Steinen verborgen sind

In der Welt des Schmucks zählen rote Edelsteine ​​zu den beeindruckendsten. Von ikonischen Rubinen über klassische Granate bis hin zu seltenen Spinellen – jeder Stein offenbart eine andere Facette und einen einzigartigen Charakter des Rots.

Ob Sie ein atemberaubendes Schmuckstück für einen besonderen Anlass suchen oder Ihre Sammlung um ein zeitloses Stück erweitern möchten: Schmuck mit roten Edelsteinen ist die perfekte Wahl. Er besticht durch präzise Verarbeitung, die Qualität der Steine ​​und seine raffinierte Optik. Entdecken Sie unsere Auswahl an Rubin- und Granatschmuck und lassen Sie sich von der Eleganz und Leidenschaft der vielfältigen Rottöne verzaubern.

 

Welche sind die bekanntesten roten Edelsteine?

Zu den bekanntesten roten Edelsteinen zählen Rubine, Granate, Rhodolithe, Almandine und Spinelle. Jeder von ihnen hat einen anderen Rotton, von tiefem Karmesinrot über Burgunderrot bis hin zu einem zarten Rosarot.

Welche Bedeutung haben rote Edelsteine?

Rote Edelsteine ​​symbolisieren Leidenschaft, Liebe, Mut und Lebensenergie. Seit der Antike werden sie mit Feuer und dem Herzen in Verbindung gebracht – sie stehen für die Kraft der Gefühle und Entschlossenheit. Der Rubin wird oft als „König der Edelsteine“ bezeichnet und soll Vitalität und Schutz bringen, während Granate mit Treue und Wärme assoziiert werden.

Wie erkenne ich einen echten Rubin?

Einen echten Rubin erkennt man an seiner intensiven roten Farbe und seinem außergewöhnlichen Glanz. Im Gegensatz zu Imitationen behalten Rubine ihre Farbtiefe auch unter verschiedenen Lichtverhältnissen. Dank ihrer Härte (9 auf der Mohs-Skala) sind sie sehr widerstandsfähig und nach Diamanten der härteste Edelstein. Experten untersuchen die Steine ​​jedoch auch mikroskopisch auf Einschlüsse und führen Labortests durch, um festzustellen, ob ein Stein echt oder synthetisch hergestellt ist.

Was ist der Unterschied zwischen Rubinen und Granaten?

Rubine und Granate sind beides rote Edelsteine, unterscheiden sich aber in ihrer chemischen Zusammensetzung, Härte und Farbe. Rubine sind eine Varietät des Korunds und haben eine unverwechselbare, satte rote Farbe mit einem Hauch von Rosa. Granate hingegen gehören zu einer eigenen Mineralgruppe. Der tschechische Pyrop, eine Granatart, hat eine dunkelrote Farbe mit warmen Untertönen. Rubine sind härter und seltener, während Granate aufgrund ihrer Tradition und ihres günstigeren Preises geschätzt werden.

Welcher rote Stein eignet sich am besten für Schmuck?

Die Wahl hängt vom Stil und Zweck des Schmuckstücks ab. Rubine, Granate, Rhodolithe und Spinelle sind sehr robuste Steine ​​und ideal für Verlobungsringe und luxuriöse Halsketten. Sie alle eignen sich, wählen Sie also nach Farbe und Preis.

Wie pflege ich Schmuck mit roten Steinen?

Schmuck mit roten Steinen sollte vor Stößen und plötzlichen Temperaturschwankungen geschützt werden. Wischen Sie ihn nach dem Tragen vorsichtig mit einem weichen Tuch ab und bewahren Sie ihn in einem separaten Schmuckkästchen mit weicher Polsterung auf, um Kratzer zu vermeiden. Vermeiden Sie den Kontakt mit Chemikalien, Parfüm oder Salzwasser. Regelmäßige professionelle Reinigung in einem Juweliergeschäft sorgt dafür, dass Ihr Edelsteinschmuck seinen Glanz über Jahre hinweg behält.