Die Farbe Grün ist geradezu mit Symbolkraft aufgeladen. Grün ist die Farbe der Sicherheit, wie schon das grüne Ampelmännchen und die Phrase “grünes Licht geben” beweisen. Es ist die am weitesten verbreitete Farbe der Erde. Aus diesem Grund reagiert das menschliche Auge auch im Vergleich zu anderen Farben besonders stark auf Grün. In der Farbpsychologie steht grün für Leben, Energie, Jugend, Frühling und Hoffnung.

In Bezug auf Mode und Accessoires hat Grün einen klaren Vorteil: seine breite Palette an Abstufungen beinhaltet warme und kalte Töne. Aus diesem Grund steht Grün fast jedem - man muss nur den richtigen Farbton wählen. Zum “kalten” Typ passen Erbsen- und Olivgrün, sowie Khaki. “Warme” Typen sollten eher zu gelb-grünen Tönen greifen.

Weißgold-Halskette mit Smaragd und Diamanten - KLENOTA

Grüne Edelsteine

Bei grünen Edelsteinen denken die meisten Menschen an Smaragde - diese gehören zu den wertvollsten Mineralien der Erde. Doch Mutter Natur hat uns noch viele weitere Steine in diesem Farbton geschenkt und sie werden immer häufiger in der Schmuckherstellung benutzt

Jeder grüne Edelstein ist auf seine Art einzigartig. Aber eine Eigenschaft - Schönheit - vereint sie alle. Ob Schmuckbesatz aus zartgrünem Amethyst, leuchtendem Olivin, edlem Smaragd oder geheimnisvollem Moldavit - sie alle tragen zu einem besonderen, eleganten Accessoire, das ins Auge sticht bei. Hier erfahren Sie mehr über sechs grüne Edelsteine, die Sie in unserer KLENOTA Kollektion finden können.

Infografiken grüne Edelsteine ​​in Schmuck - KLENOTA

Smaragd: Stein der Weisheit und des Wohlstands

Ein Stein, der durch die Jahrhunderte von unterschiedlichsten Kulturen bewundert und begehrt wurde. Gemeinsam mit dem Rubin und dem Saphir bildet der Smaragd die sogenannten “Großen Drei” der wertvollsten farbigen Edelsteine. Sein Name stammt vermutlich von dem griechischen Wort smaragdos, was grüner Stein bedeutet. Smaragdschmuck wird traditionell zum 20. und 35. Hochzeitstag verschenkt. Eine Kombination aus Ring, Ohrringen und einer Halskette ergibt ein wahrlich luxuriöses Ensemble. Auch Verlobungsringe mit Smaragden erfreuen sich in letzter Zeit wachsender Beliebtheit.

Ring und Ohrringe aus Weißgold mit Smaragd - KLENOTA

Erstmals erwähnt wird der Smaragd in Dokumenten aus Ägypten um ca. 1500 v.Chr. Kleopatra hatte eine große Schwäche für den grünen Edelstein - sie schmückte sich gerne selbst damit und beschenkte ihre wichtigsten Gäste. Durch die Jahrhunderte wurden dem Smaragd verschiedenste Eigenschaften zugeschrieben. Für die Römer symbolisierte er beispielsweise Liebe und Schönheit. Sie sollten ihren Trägern außerdem die Fähigkeit verleihen, die Wahrheit zu erkennen und ihre Erinnerung und Intuition stärken. Allerdings ist die Qualität der Smaragde aus dem Altertum nicht vergleichbar mit jenen aus Kolumbien, welche erst im 16. Jahrhundert entdeckt wurden. 

Gemeinsam mit dem blassblauen Aquamarin gehört der Smaragd zur Gruppe der Berylle. Seine grüne Farbe verdankt er Chrom und Vanadium. Innere Einschlüsse sind ein Charakteristikum für den Smaragd, das bei diesem Stein für gewöhnlich toleriert wird. Das liegt auch an der Tatsache, dass vollkommen klare Smaragde sehr selten sind. Abgesehen davon geben diese kleinen Makel jedem Smaragd auch einen einzigartigen Look

Goldringe mit Smaragden und Diamanten - KLENOTA

Moldavit: Stein der Intuition und Gesundheit

Der Moldavit ist ein einzigartiger Edelstein aus Tschechien, der an verschiedenen Orten entlang der Moldau gefunden wird. Seine Farbe variiert von sehr hellem bis sehr dunklem braun-grün. Nicht nur seine besondere Schönheit zeichnen ihn aus, sondern auch seine besondere Herkunftsgeschichte. Der Moldavit bildete sich vermutlich vor 15 Millionen Jahren als Resultat eines Meteoriteneinschlages auf der Erde, bei dem geschmolzenes Gestein in die Atmosphäre geschossen wurde. Einige Moldavit-Fans glauben deshalb, dass diese Steine kosmische Energie in sich tragen.

Ohrringe aus Weißgold mit Moldavit und Diamanten - KLENOTA

Auch wenn der Moldavit bereits den Steinzeitmenschen bekannt war, die ihn zur Herstellung von Werkzeugen nutzten, wurde er offiziell erst 1787 von Professor Joseph Meyer in Týn nad Vltavou (dt.: Moldautein) vorgestellt. In der Schmuckverarbeitung wurde er schließlich im Jugendstil immer beliebter. Besonders schön wirkt er in Kombination mit eindrucksvollen Ringen oder Ohrringen. Eine Halskette mit Moldavitbesatz wirkt hingegen besonders zart. 

Anders als die meisten Minerale, die eine kristalline Struktur besitzen, hat der Moldavit eine amorphe Struktur. Charakteristisch für den Moldavit sind seine gerillte Oberfläche und kleine Bläschen in seinem Inneren. Der größte Moldavit stammt aus dem Umfeld des Ortes Slavice und wiegt 265,5 g.

Goldringe mit Moldavit und Diamanten - KLENOTA

Peridot: Stein der magischen Kräfte und des Wissens

Der Peridot, oder Olivin, ist wahrscheinlich der auffälligste unter den grünen Edelsteinen. Er hat eine strahlend grüne bis gelbgrüne Farbgebung. Doch auch bräunlich-grüne oder vollkommen grüne Steine kommen vor. Aus diesem Grund wurde der Peridot in der Vergangenheit häufig für einen Smaragd gehalten. Seine Farbe verdankt er Magnesium und Eisen. 

Die älteste bekannte Peridot-Mine befand sich auf der St.-Johannes-Insel (Zabargad) im roten Meer und war vor 3500 Jahren in Betrieb. Dieser Edelstein wurde seit jeher mit Licht in Verbindung gebracht. Die Ägypter nannten ihn ob seiner warmen Farbe den “Stein der Sonne”. Er sollte seinen Träger vor der Dunkelheit schützen. Diese Kraft wurde angeblich durch die Kombination mit Gold noch verstärkt. Am häufigsten kommt der Peridot in den USA, China, Vietnam, Finnland, Pakistan und Myanmar vor. Auch in Tschechien wurde Peridot abgebaut - in der Kozákov Region. In seltenen Fällen wird er auch in Meteoriten gefunden. 

Ringe oder Ohrringe mit Peridot sind das perfekte Geschenk für alle, die gerne im Mittelpunkt stehen und sich bewundern lassen - denn dieser Edelstein ist einfach ein absoluter Blickfang

Ohrringe mit Olivin in Roségold - KLENOTA

Grüner Amethyst: Stein der wahren Liebe und des Valentinstags

Dies ist eine weniger bekannte Abwandlung des relativ bekannten violetten Edelsteins. Grüner Amethyst wird auch Prasiolith genannt. Dieser Name stammt aus dem Griechischen, prason (Lauch) und lithos (Stein). Aus geologischer Sicht ist der Prasiolith eine Quarzart, genau wie der violette Amethyst, Citrin, Rosenquarz und Rauchquarz.

Grüner Amethyst zeichnet sich durch seine zarte, grünliche Farbe in kaltem Ton aus, die auch als minzgrün beschrieben werden könnte. Besonders in Kombination mit Diamanten und Weißgold entfaltet dieser Edelstein seine einzigartige Wirkung - schlicht und elegant. Durch die Kombination von grünem Amethyst mit Roségold entsteht ein einzigartiges Farbenspiel.

Grüne Amethystketten aus Roségold - KLENOTA

Grüne Amethyste (oder Prasiolithe), die der Schmuckherstellung dienen, werden künstlich durch Tempern (Erhitzen)von natürlichen violetten Amethysten gewonnen. Nur sehr wenige Standorte in Brasilien, Arizona und Polen besitzen die notwendigen Bedingungen, in denen Pradiolithe entstehen können. Interessant ist, dass im Labor produzierte Prasiolithe auf den Markt kamen (Mitte des 20. Jahrhunderts) bevor natürlich grüner Amethyst erstmals in Polen entdeckt wurde (1990).

Ohrringe aus Weißgold mit grünem Amethyst und Diamanten - KLENOTA

Tsavorit: Stein des positiven Denkens und des Erfolges

Diese grüne Varietät des Grossular-Granat ist relativ neu in in der Schmuckherstellung. Der Tsavorit wurde erst 1967 im Tsavo National Park in Kenia entdeckt, der ihm auch seinen Namen gab. Die Hauptvorkommen des Tsavorit sind in Kenia, Tansania, Pakistan, Kanada und Sri Lanka zu finden.

Vanadium und Chrom sind für die grüne Färbung des Tsavorit verantwortlich. Farblich ähnelt er dem Smaragd, besitzt aber einen ausgeprägteren Glanz und ist widerstandsfähiger. Aus diesem Grund ist er perfekt für Ringe und andere Schmuckstücke, die jeden Tag getragen werden. Ein Tsavorit begeistert ohne Zweifel alle Fans vollkommen natürlicher Edelsteine, denn er ist für gewöhnlich in fantastischer Qualität und ohne Einschlüsse auf dem Markt zu finden und benötigt deshalb keine weiteren Modifikationen.

Goldketten mit Tsavorit - KLENOTA

Grüner Diamant: Stein der Energie und Balance

Der Diamant ist einer der wenigen Edelsteine, der in der Natur in allen Farben vorkommt - und seine farbigen Varianten erfreuen sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit. Sie zeichnen sich durch dieselbe Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit aus wie farblose Diamanten und beeindrucken dabei mit leuchtenden Farben. Als perfekte Kombination aus Tradition und Originalität sind sie eine großartige Wahl als Verlobungsring

Grüne Diamanten zählen zu den seltensten. Und sie haben eine interessante Geschichte. Ihre Farbe verdanken sie radioaktiver Strahlung, der sie während ihrer Entstehung vor Millionen von Jahren ausgesetzt waren. Heute ist der Diamant natürlich nicht mehr radioaktiv, also keine Sorge. 

Der größte und berühmteste grüne Diamant ist unter dem Namen Grüner Dresden (Dresden Green)bekannt, ein natürlicher 41-Karat-Diamant mit einem zarten Grünstich. Er stammt aus der Kollur-Mine in Indien und wurde 1741 von Friedrich August II von Sachsen gekauft. Einige Jahre später wurde er gemeinsam mit 413 Diamanten zu einer Brosche verarbeitet - vom Juwelier Diessbach in Prag. 

Ring mit grünem Diamanten aus Weißgold - KLENOTA